#Sehnsucht

Es sind vor allem Romantiker*innen, die die Sehnsucht zu einem Lebensgefühl erklären. Und weil das, wonach sie sich sehnen, unerreichbar ist (und vielleicht sogar bleibt!), werden sie die Sehnsucht nie los. Es gibt unzählige Beispiele aus der Kunst, wo dieses Gefühl zu einem besonderen künstlerischen Impuls geworden ist – und vielleicht auch gerade deshalb besonders kultiviert wurde: So zehrte der italienische Schriftsteller Petrarca, 1304 in Arezzo, ganz in der Nähe von Montepulciano geboren, sein ganzes Leben von der unerfüllten Liebe und der Sehnsucht nach „Laura“. Ihr war er als junger Mann begegnet und die Sehnsucht nach ihr blieb für ihn selbst nach ihrem Tod Quelle einer besonderen Inspiration. Davon erzählen die Gedichte, die er in seinem Gedichtzyklus „Canzoniere“ zusammenfasste. Viele Musiker*innen haben übrigens Gedichte aus dieser Sammlung vertont. Die gegenseitige „Beforschung“ der besonderen Wechselbeziehung zwischen Sehnsucht und Künstler*innen der verschiedensten Disziplinen wird spannende Prozesse in Gang setzen! Mehr Material findet Ihr in unserem Ilias-Portal!